Publikation „750 Jahre Rabenhorst“
Preis:
7,00 €
Das Dorf Rabenhorst beging im Jahr 2023 seine 750-Jahr-Feier. Dies geschah bezugnehmend auf die Ersterwähnung in einer Zehnturkunde vom Schweriner Bischof Hermann im Jahr 1273 zugunsten des Klosters Doberan.
Auch in nachklösterlicher Zeit – nun war Doberan Sitz des herzoglichen Amtes (Domanialamtes) – bestanden enge Verbindungen zwischen den beiden Orten. Insbesondere für die Frühe Neuzeit waren die Archivalien auch in Bezug auf Rabenhorst bislang kaum erforscht. Die chronologisch geordneten Ausführungen bestehen überwiegend aus den Transkriptionen relevanter Aktenpassagen. Zur Erläuterung derselben wurden kurze erläuternde Regestentexte verfasst und der jeweiligen Aktenabschrift vorangestellt.
Diese Publikation ist ein weiterer Beitrag, mitunter schwer lesbare originale Akteninhalte einer breiten Leserschaft und zur weiteren wissenschaftlichen Auseinandersetzung zugänglich zu machen.
Inhalt
Teil 1: Von der Ersterwähnung im Jahr 1273 bis kurz nach dem 30jährigen Krieg
- Rabenhorst im Mittelalter / in der Klosterzeit
- Rabenhorst in der Reformationszeit
- Die Zeit von der Klosterauflösung zum Domanialamt
- Die wirtschaftlich guten Jahre vor dem 30jährigen Krieg
- Der ausgeplünderte Hof im 30jährigen Krieg
- Die Zeit nach den kriegerischen Ereignissen
Teil 2 – Rabenhorst seit der Regierungszeit Herzog Christian Ludwig I.
- Die Regierungszeit Herzog Christian Ludwigs I.
- Die Zeit des Nordischen Krieges
- Die Regierungszeit Herzog Friedrich Wilhelms I.
-
- Das Amt unter Herzog Karl Leopold von Mecklenburg
- Die Regierungszeit Herzog Christian Ludwigs II.
- Die Zeit seit dem Regierungsantritt Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg
1. Auflage, Bad Doberan, November 2024, 36 Seiten, Preis: 7,00 €, ISBN 978-3-911615-05-1.
Herausgeber: Münsterverwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, Klosterstraße 2, D-18209 Bad Doberan.
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Querhaussanierung und Feuchteschutz für Bausubstanz

Im Zuge der Südquerhaussanierung werden eine ganze Reihe allgemeiner Bau- und Wartungsarbeiten gebündelt, die alle darauf zielen, das Bauwerk dauerhaft gegen Feuchteeinträge zu sichern und vorhandene Schäden an Gewölben, Fenstern und Wandflächen zu begrenzen.
Ausgangspunkt sind die in den vergangenen Jahren sichtbar gewordenen Risse und Schädigungen an den Deckengewölben der Querhäuser und der angrenzenden Bereiche, die nicht nur ein statisches Problem darstellen, sondern auch Eintrittsstellen für Feuchtigkeit bieten.
Mit der Sanierung der Gewölbe gehen daher immer auch Reinigungs-, Konservierungs- und punktuelle Restaurierungsarbeiten an den Wandflächen einher: lose und geschädigte Putz- und Malschichten werden entfernt oder gefestigt, Salzausblühungen behandelt und die historische Fassung so gesichert, dass sie künftige Feuchtebelastungen besser verkraftet.
Eng damit verknüpft ist der Bereich der Fenster. Deshalb nutzt man die für die Querhaussanierung ohnehin notwendigen Gerüste, um auch die Fensterumgebungen systematisch zu kontrollieren: Fugen werden überprüft und, wo nötig, erneuert, Schäden am Stein, an Rinnen und in den Laibungen ausgebessert, und kritische Anschlüsse zwischen Mauerwerk, Blecheinfassungen und Dachbereichen nachgearbeitet. Diese Arbeiten sind oft nicht spektakulär, haben aber eine große präventive Wirkung, weil sie die Zahl der potenziellen Eintrittsmöglichkeiten für Wasser verringern.
Insgesamt gehen also bauliche Sanierung, Restaurierung der Innenoberflächen und kontinuierliche Wartung Hand in Hand. Die Querhaussanierung wird gezielt genutzt, um alle damit verbundenen Schwachstellen, von der Statik über die Entwässerung bis zu den Fensterlaibungen und Wandfassungen, mitzubehandeln.
Die Querhaussanierung wird, wie die übrigen aktuellen Arbeiten im Münster, von mehreren Partnern gemeinsam finanziert: maßgeblich durch Fördermittel des Bundes (Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“), durch Patronatsmittel des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg, durch Eigenmittel der Kirchengemeinde aus dem Münsterhaushalt sowie durch Spenden, Patenschaften und Zuweisungen des Münsterbauvereins. Für den Bauabschnitt 2026–2027 ist ein Gesamtvolumen von 800.000 Euro vorgesehen.
Herzlichen Dank allen Personen und Institutionen, die an der Finanzierung und Ausführung der Instandsetzungsarbeiten beteiligt sind.
Martin Heider
Gottesdienste und Andachten im April 2026


Zu den Gottesdiensten und Andachten lädt das Münstergeläut zum Lobe Gottes ein.
Herzliche Einladung zu folgenden Gottesdiensten und Andachten im April samt Karfreitag und Ostern:
Sonntags
9.30 Uhr – Evangelischer Gottesdienst (Münster)
Gründonnerstag 02.04.26
10.00 Uhr – Gottesdienst mit Abendmahl (Johanniterhaus)
16.30 Uhr – Fußwaschung (Gemeindezentrum oben)
18:00 Uhr – Tischabendmahl (Gemeindesaal)
Karfreitag 03.04.26
9.30 Uhr – Gottesdienst (Münster)
15.00 Uhr – Musik zur Sterbestunde Jesu (Gemeindesaal)
Karsamstag 04.04.26
14.00 Uhr – Andacht am Tag der Grabesruhe (Ev. Kapelle Heiligendamm)
Ostersonntag 05.04.26
6.00 Uhr – Osternacht (Münster)
9.30 Uhr – Gottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst (Münster)
Ostermontag 06.04.26
11.00 Uhr – Familien-Gottesdienst mit Osterspaziergang (Kapelle Althof)
Donnerstag 09.04.2026
8.00 Uhr – Mette (Morgenandacht im Münster)
Weitere Veranstaltungen der Ev.-Luth. Kirchengemeinde – u.a. die Andachten in den Pflegeheimen und in der Rehabilitationsklinik „Moorbad“, Junge Gemeinde, Angebote für Kinder, Musikalische Gruppen, Bibel- und Männerkreis – unter https://www.muenstergemeinde-doberan.de/
190.485 Euro Spenden und Patenschaften fürs Deckengewölbe


Die Patenschaftsaktion im Doberaner Münster erbrachte seit ihrem Start im Sommer 2022 bis zum 29. März 2026 190.485 Euro.
Patenschaftsaktion, Spenden und Zahlungswege
Für den noch recht neuen Abschnitt vier, das südliche Querhaus, wurden bereits 8.985 Euro gespendet.
Einheimische und Gäste können weiterhin Patin oder Pate für Gewölbefelder werden, zum Beispiel 20×20 cm für 10 Euro oder 1 m² für 250 Euro, und erhalten dafür eine namentliche Patenschaftsurkunde. Auf einem Plan im Münster werden die vergebenen Felder blau markiert (s. Abb.), so dass sichtbar wird, wo das „eigene“ Stück Gewölbe liegt.
Spenden werden erbeten auf das Konto des Kirchenkreises Mecklenburg:
IBAN: DE17 5206 0410 8505 0502 00, Kennwort: „Gewölbe Doberaner Münster“.
Patenschaften können auch direkt an der Münsterkasse bar oder per Karte und per Spende-App übernommen werden – jeder Euro zählt.
Patenschaften können auch direkt an der Münsterkasse bar oder per Karte und nun auch per Spende-App übernommen werden – jeder Euro zählt.
Dank für Patenschaften, Spenden und Fördergelder
Ganz herzlicher Dank gilt allen bisherigen und zukünftigen Spenderinnen und Spendern sowie Patinnen und Paten aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Sie unterstützen damit entscheidend die Aufbringung der Eigenmittel, die notwendig sind, um Fördergelder zu beantragen.
Die Gesamtsanierungskosten für die große Sanierungsphase von 2022-2027 betragen 2,6 Millionen Euro. Dankenswerterweise unterstützen folgende beide große Fördergeldgeber den aktuellen Bauabschnitt:
- der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
- Kirchenkreis Mecklenburg innerhalb der Nordkirche aus Patronatsmitteln
Martin Heider
23.04.26 – Doberaner Münster wird „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“




Am 23. April 2026 wird dem Doberaner Münster im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung ab 15 Uhr der Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ verliehen.
Geehrt wird damit die herausragende ingenieur- und baugeschichtliche Bedeutung des Münsters als frühe, technisch außerordentlich anspruchsvolle hochgotische Backsteinbasilika mit innovativer Dach‑ und Tragwerkskonstruktion.
Die Forschung bezeichnet das Bauwerk als Pionierleistung mittelalterlicher Bau- und Ingenieurkunst, vor allem wegen der einheitlich durchdachten hochgotischen Gesamtplanung und des komplexen Dachtragwerks, das zentrale Zeugnisse mittelalterlicher Zimmermannstechniken und Baukonzepte bewahrt.
Das Doberaner Münster ist der erste Kirchenbau in Deutschland, der offiziell als „Historisches Wahr-zeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet wird. Bisher galten die Ehrungen vor allem Brücken, Tunneln, Talsperren sowie Industrie-, Verkehrs-, Wasserbau- und Sonderbauten. Zu den bekanntesten bereits ausgezeichneten Bauwerken zählen das Alte Schiffshebewerk Niederfinow, die Göltzschtalbrücke im Vogtland, der Stuttgarter Fernsehturm, der Alte Elbtunnel in Hamburg, der Flughafen Berlin‑Tempelhof, die Sayner Hütte in Bendorf, der Leuchtturm Roter Sand, der Gasometer Oberhausen und das Zeltdach des Olympiastadions in München.
Der Titel wird von der Bundesingenieurkammer (BIngK) verliehen. Die Initiative wird vom Bund, derzeit vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, gefördert. Grundlage der Auswahl ist eine von einem wissenschaftlichen Beirat erstellte Liste auszeichnungswürdiger Ingenieurbauwerke, auf deren Basis der Vorstand der Bundesingenieurkammer die später ausge-zeichneten Bauwerke nominiert und bestimmt.
Ein förmliches Bewerbungsverfahren seitens der Kirchengemeinde gab es nicht. Wir freuen uns, dass der Vorschlag zur Auszeichnung von der Bundesingenieurkammer ausging. Die Verleihung findet am 23. April 2026 von 15 bis 17 Uhr im Doberaner Münster, Klosterstraße 2, in Bad Doberan statt.
Kürzlich wurden im Münster Dreharbeiten für einen Kurzfilm durchgeführt, der das Münster als historisches Wahrzeichen der In-genieurbaukunst präsentiert. Außerdem entsteht eine gesonderte Publikation, die ab dem Tag der Auszeichnung erhältlich sein wird; der Text stammt von Dr. Christian Kayser (s. Foto).
Das Programm (die wichtigsten Eckdaten)
- 15:00 Uhr: Offizieller Beginn der Veranstaltung im Westteil des Münsters (Ankunft ab 14:30)
- 15:05 Uhr: Grußwort der Nordkirche (Dipl.-Ing. Architektin Julia Ahnert)
- 15:10 Uhr: Grußwort aus der Landespolitik (Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau)
- 15:15 Uhr: Wort des Fördervereins Historisches Wahrzeichen (Vorsitzender Dipl.-Ing. Ingolf Kluge)
- 15:20 Uhr: Enthüllung der Plakette mit Dr.-Ing. Heinrich Bökamp (Präsident der Bundesingenieurkammer), Dr.-Ing. Gesa Haroske (Präsidentin der Ingenieurkammer M-V) und Vertretern der Kirche
- 15:30 Uhr: Kurzfilm zum „Historischen Wahrzeichen Doberaner Münster“
- 15:40 Uhr: Vortrag „Ingenieurbaukunst und Doberaner Münster“ (Dr.-Ing. Christian Kayser, Kayser+Böttges Ingenieure und Architekten GmbH)
- 16:10 Uhr: Abschluss mit Orgelmusik, anschließend Imbiss
- 16:30 Uhr: Rundgang/Führung für die Gäste der Ingenieurkammer M-V (ca. 30 Minuten, Leitung: Martin Heider und Christian Kayser)
Hinweis: Das Münster ist ungeheizt und kann Ende April noch kühl sein; bitte an warme Kleidung und geeignetes Schuhwerk denken.
Bitte melden Sie sich bei Interesse über folgendes Formular verbindlich an:
Herzlich willkommen
Informationen aus dem Münsterbauverein e.V.

Der Münsterbauverein Bad Doberan e. V. lud seine Mitglieder und alle weiteren Interessierten zur öffentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, dem 10. März um 18 Uhr ins Gemeindehaus ein. Wichtige Informationen aus der Vereinsarbeit erfahren Sie hier im Jahresbericht 2025 (leicht gekürzt):
Der Ende 2002 gegründete und 108 Mitglieder umfassende Münsterbauverein hilft durch finanzielle Förderung der Baumaßnahmen, aber auch durch tatkräftige Aktionen, das Münster ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und für nachfolgende Generationen zu erhalten.
Wir als Münsterbauverein sammeln jeweils Spenden für ein bestimmtes bzw. mehrere Restaurierungsprojekte und möchten durch unsere Tätigkeiten auch auf diese Projekte aufmerksam machen.
Wie Sie es von uns gewohnt sind, möchte ich Ihnen einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen ersten Ausblick auf die geplanten Vereinsaktivitäten 2026 geben.

Unsere letzte Jahreshauptversammlung fand am 4. März 2026 statt. Im Rahmen der Versammlung wurden unsere Vorstandsmitglieder Marianne Guddat und Manfred Barth gebührend verabschiedet. Wir sind den beiden für ihr langjähriges Engagement sehr dankbar. Als Nachfolger wurden Frau Heidrun Böttcher und Herr Michael Begall einstimmig gewählt. In der nachfolgenden Vorstandssitzung am 31. März legten wir die Ämter wie folgt fest: Vorsitzender bleibt Andreas Timm, als Stellvertreter fungiert Axel Schneider, die Finanzen verantwortet Heidrun Böttcher, als Schriftführer ist Michael Kuska für die Protokolle zuständig und als weitere Vorstandsmitglieder sind Martin Heider und Michael Begall tätig.
Nutzen Sie die Homepage des Vereins https://muensterbauverein-doberan.de/
Unser Vorstand fand sich dann am Samstag, den 5. April zu einer ganztägigen Klausurtagung zusammen, um sich über Fundraising informieren zu lassen, die Gewinnung weiterer Mitglieder zu bedenken und das Profil unseres Vereins weiter zu entwickeln. Dabei kam auch noch einmal zur Sprache, wie wir in der Öffentlichkeit, in Rundfunk, Presse und Internet wahrgenommen werden.
In der weiteren Vorstandsarbeit standen dann zunächst die Aktualisierung und Eintragung in das Vereinsregister an sowie die Eröffnung eines Vereinskontos bei der VR-Bank als Voraussetzung für den Betrieb einer Spendenstele, die jetzt im Frühjahr im Münster aufgestellt werden soll. Damit soll Besucherinnen und Besuchern des Münsters eine unkomplizierte digitale Spendenmöglichkeit angeboten werden.
Des Weiteren haben wir uns um unseren Internetauftritt gekümmert. So ist z.B. ein Button für Spenden eingerichtet worden. Dankenswerterweise betreut Vereinsmitglied René Jeske (Berlin) fachgerecht die Website, wofür wir ihm herzlich danken. Verantwortliche aus dem Vorstand für die Website ist Heidrun Böttcher.
Neben unserem Hauptziel als Verein, Spenden für die Restaurierung und den Erhalt des Doberaner Münsters einzuwerben, sind auch gemeinsame Aktivitäten und die Gewinnung neuer Mitglieder ein wichtiger Aspekt unseres Vereinslebens.

Durchgeführte Vereinsaktivitäten 2025
Am Freitag, den 27. Juni haben wir zusammen mit dem Klosterverein, dem Jugendclub im Kornhaus ein „historisches Brotbacken“ am Backhaus für SchülerInnen der Christlichen Münsterschule und einige Eltern veranstaltet. Besonderen Dank an „Hansi“ und die Elternvertretung für die Unterstützung und die Bäckerei Carlson für die kostenlose Bereitstellung von 14 kg Brotteig. Am Ende waren sich alle einig: das machen wir wieder!
Im Herbst gingen wir dann am 11. Oktober mit 45 Teilnehmenden auf eine ganztägige Exkursion. Wir begannen im Kloster Rehna (Abb. 3) mit einer fantastischen Führung durch dortige Fördervereinsmitglieder und hatten ein informatives Gespräch mit Pastor Ortlieb von der evangelischen Kirchengemeinde. Nach ausführlicher Mittagsrast im „Rauchhaus“ Möllin fuhren wir mit unserem Bus nach Ratzeburg und wurden dort von zwei kundigen Führern und der stellvertretenden Vorständin der „Domfreunde“ durch die Stadt und den Ratzeburger Dom begleitet. Dabei kam auch die wechselvolle und an vielen Stellen mit Mecklenburg verbundene Geschichte der Stadt und des Bischofssitzes zum Vorschein. Erfüllt mit vielen Eindrücken und von guter Gemeinschaft kamen wir nach Hause.
Wenig später stand unser Benefizkonzert zugunsten der Deckengewölbe-Restaurierung im Münster am 24. Oktober auf dem Plan. In der Musik für Trompete und Orgel unter der Überschrift „On the nature of daylight“ – „Skandinavische KLANG – BILDER“ nahmen Professor Christian Packmohr und Kirchenmusikdirektorin i.R. Christiane Werbs uns und die zahlreichen Besucher mit in unendliche Weiten, vielfältige Lichter, gewaltige Gebirge und Gletscher, klares Wasser, alte Stabkirchen, bunte Häuser Skandinaviens. Der gesamte Abend bildete eine faszinierende und wohltuende Einheit, auch, weil ein starkes Team von Mitgliedern unseres Münsterbauvereins die Gastronomie vor und nach dem Konzert engagiert ausgerichtet hatte .
Mit einer besonderen Aktion ist der Münsterbauverein im vergangenen Jahr neue Wege gegangen, um Gelder für die Instandsetzung der Deckengewölbe einzuwerben.
So machten sich Mitglieder des Münsterbauvereins auf und verteilten in den Tagen vor Weihnachten einen persönlichen Brief unseres Vorstandes und den Jahreskalender 2026 vom Münster an Einrichtungen und Unternehmen in Bad Doberan und Umgebung. Die Rückmeldungen bei unseren Besuchen vor Ort waren überaus freundlich und durchweg positiv. Wir konnten uns als Verein vorstellen und u. a. von der aktuellen Gewölbesanierung im Münster berichten.
Infolge unseres Engagements können wir mit folgenden Ergebnissen aufwarten:
Unsere Spendenbriefaktion zugunsten der Gewölbesanierung im Münster erbrachte bis zum Jahresende 2025 eine Summe von 8.175,00 €. Weitere Spenden nach dem Jahreswechsel führten zu einer Gesamtsumme von 9.360,21 € (Anm.: seit der Versammlung kamen weitere Spenden hinzu). Darüber haben wir uns sehr gefreut und danken an dieser Stelle allen Spendern für ihre Unterstützung bei der Sanierung.
Am 16. Dezember haben wir wieder am lebendigen Adventskalender der Kirchengemeinde teilgenommen und mit zahlreichen Gästen zwischen Stall und Küsterhaus weihnachtliche Impulse von
Dr. Angelika Rosenfeld gehört, Lieder gesungen und ein paar Leckereien genossen.
Bau- und Restaurierungsmaßnahmen im Jahr 2026
Natürlich bildeten 2025 weiterhin die Restaurierungsarbeiten am Gewölbe im Langhaus des Münsters den Schwerpunkt. Diese werden nach einer weiteren Fördermittelzusage des Bundes an die Kirchengemeinde in Höhe von 400.000 € im Querhaus und in den Seitenschiffen fortgesetzt. Das Benefizkonzert erbrachte dafür 1.185,00 € an Spenden. Die Münsterverwaltung grüßt Sie in diesem Zusammenhang und dankt im Namen der Kirchengemeinde uns als Münsterbauverein und Ihnen als Mitgliedern für die finanzielle Unterstützung aus dem Konzert und der Spendenaktion in Höhe von rund 10.000 Euro!

Ein weiteres Projekt ist die Restaurierung der Gedenktafeln (Abb. oben Ortstermin) für Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg und seine Frau Elisabeth in der südlichen Kapelle des Chorumgangs. Der Münsterbauverein unterstützte dieses Projekt mit einer Summe von 7.000,00 €. Dafür sammeln wir bereits seit 2020 innerhalb und auch außerhalb des Vereins Spenden.

Die Restaurierung des Eingangsportals ist für dieses Jahr vorgesehen. Die gesamte Südfassade des Münsters ist derzeit für verschiedene Sanierungsarbeiten eingerüstet. Angesichts der damit verbundenen Staubentwicklung im Außenbereich soll die Restaurierung des Portals erst nach Abschluss der Fassadenarbeiten erfolgen bzw. lediglich dort parallel stattfinden, wo Arbeiten ohne Anstrich vorgesehen sind.
Vor Kurzem fand auf Initiative des Münsterbauvereins ein Termin mit der VR-Bank statt. Die Finanzierung des Portals soll durch eine Crowdfunding-Aktion unterstützt werden. Hierüber werden wir zu gegebener Zeit die Mitglieder und die Öffentlichkeit informieren und um Beteiligung werben.
Termine und Vorschläge für die Vereinsarbeit im Jahr 2026:
- 12.04.26 „Kloster / Münster ganz nah“
- 23.04.26 Festveranstaltung ab 15 Uhr Verleihung des Titels „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ an das Doberaner Münster – 15 bis -16.30 Uhr
- 06. und 07.06.26 Klostermarkt, Stand vom Münsterbauverein
- 18.04.26, 18 Uhr Gemeinsamer Vortrag mit dem Klosterverein (Martin Heider – Neue Erkenntnisse über die Ausstattung des Doberaner Münsters in der frühen Neuzeit)
- 29.06.-03.07.26 mit Schülern der Christlichen Münsterschule „Historisches Gerüstbauprojekt“
- 13.09.26 Tag des offenen Denkmals
- 18.10.26, 17 Uhr Benefizkonzert
- 26.09. oder am 10.10.26 Exkursion nach Hagenow und Ludwigslust
Gern nehmen wir weitere Vorschläge entgegen.
Nicht zuletzt möchten wir Ihnen nun für Ihre Unterstützung herzlich danken, die Sie uns im vergangenen Jahr durch Ihre Mitgliedschaft sowie durch personelle und monetäre Unterstützung haben zukommen lassen. Und: Wir freuen uns, wenn Sie weiter bei der einen oder anderen Aktion mithelfen. Melden Sie sich einfach bei uns vom Vorstand oder in der Münsterverwaltung.
Mit freundlichen Grüßen
Münsterbauverein Bad Doberan e. V.
Der Vorstand
Vorgetragen vom Vereinsvorsitzenden Andreas Timm
Neu: Spenden fürs Münster-Deckengewölbe per Spenden-App


Die „Spenden-App“ ist ein digitales Werkzeug, mit dem Spenden über Smartphone, Tablet oder Computer Online-Spenden eingeworben werden können.
Die Doberaner Kirchengemeinde bietet damit eine unkomplizierte Möglichkeit, die Sanierung der De-ckengewölbe im Doberaner Münster gezielt zu unterstützen. Mit wenigen Klicks können Sie bequem spenden – auch dann, wenn Sie gerade nicht persönlich im Münster sind.
Scannen Sie dazu den hier abgedruckten QR-Code zur Spendenaktion „Deckengewölbe“ oder nutzen Sie den Link
https://spende.app/o/025f4edd-5940-48d9-ae08-c78b78c2eb75 .
Sie werden auf eine geschützte Spendenseite weitergeleitet, auf der der Spendenzweck „Deckengewölbe Doberaner Münster“ bereits voreingestellt ist. Dort tragen Sie Ihren Wunschbetrag ein und wählen eine der angebotenen Zahlungsarten. Ihre Spende wird dem Konto der Kirchengemeinde mit der Zweckbindung „Gewölbesanierung“ gutgeschrieben.
Ihre Spende kommt vollständig der Restaurierung der mittelalterlichen Deckengewölbe zugute und hilft mit, dieses außergewöhnliche Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten. Schon kleine Beiträge tragen dazu bei, die umfangreichen Arbeiten zu finanzieren und den Fortgang der Restaurierung zu sichern. Praktisch bedeutet das: Anstelle von Bargeld oder Überweisungsträgern können Spenden schnell und unkompliziert digital gegeben werden. Die Doberaner Kirchengemeinde plant über diese Plattform weitere Spendenaktionen.
Die Plattform „spende.app“ wird EKD-weit (Evangelische Kirche in Deutschland) eingesetzt und ist so angelegt, dass Daten- und Zahlungssicherheit gewährleistet sind.
Wir sind sehr dankbar für jede Spende!
Münsterverwaltung, Martin Heider.
Ausstellung „Bedrohte Schöpfung, unser Planet - unsere Zukunft“
Konzipiert wurde diese Ausstellung von Thomas Grundner, Jörg Hoffmann und Klaus Kronke, gefördert u. a. von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung sowie der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist im Besitz der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Doberan und wird gerne kostenfrei ausgeliehen. Es gibt freie Termine nach dem 20. April 2026.
Die Ausstellung „Bedrohte Schöpfung – unser Planet, unsere Zukunft“ ist seit dem 24. Februar bis zum 20. April 2026 im Doberaner Münster zu sehen.
Es ist eine großformatige Fotoausstellung zur Klima- und Umweltkrise. Ziel ist ein „Weckruf“, der die Besucherinnen und Besucher anregen soll, ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Umwelt, Klima und Ressourcen selbstkritisch zu hinterfragen und zu verändern. Die Ausstellung macht deutlich, dass die Folgen von Klimawandel, Artensterben und Ressourcenverbrauch gerade auch in Norddeutschland und Mecklenburg-Vorpommern deutlich sichtbar sind.
Inhaltlich gliedert sich die Schau in mehrere Themenfelder: Klimawandel, Landwirtschaft, Biodiversi-tät und Artensterben, Forstwirtschaft, Moore und Gärten. Jedes dieser Themen wird auf Fototafeln behandelt, die jeweils eine Vorder- und eine Rückseite besitzen. Auf der einen Seite werden Zerstö-rung, Fehlentwicklungen und problematische Formen der Nutzung gezeigt – etwa Bodenschwund durch falsche Bewirtschaftung, Nitratbelastung der Böden und des Grundwassers oder der Verlust
von Artenvielfalt. Auf der Gegenseite stehen positive Beispiele, alternative Bewirtschaftungsformen und konstruktive Ansätze, die verdeutlichen, dass ein anderer Umgang mit Natur und Ressourcen möglich ist.
Gestalterisch besteht die Ausstellung aus 20 großformatigen, LED-beleuchteten Fototafeln mit kur-zen, prägnanten Begleittexten. Die eindringlichen Natur- und Landschaftsaufnahmen – unter ande-rem von Thomas Grundner – wurden so präsentiert, dass sie sowohl emotional berühren als auch informativ wirken. Die konsequente Gegenüberstellung von zerstörerischen und hoffnungsvollen
Bildern ist als besonderes Merkmal hervorgehoben, weil sie nicht nur alarmiert, sondern zugleich Handlungsoptionen aufzeigt.
Begleitet wird die Ausstellung von einem 104-seitigen Katalog, in dem Wissenschaftlerinnen, Wissen-schaftler und Praktiker die einzelnen Themenbereiche vertiefen. Dort werden Hintergründe erläu-tert, Alternativen begründet und Forderungen nach einem veränderten Umgang mit Natur, Klima und Ressourcen formuliert. Der Katalog ist während der Ausstellung und dauerhaft im Münster an der Münsterkasse gegen eine Schutzgebühr von zehn Euro erhältlich. Er dient auch über die Laufzeit hinaus als Arbeits- und Diskussionsgrundlage.
Der Familiengottesdienst am Sonntag dem 15.03.2026 um 11.00 Uhr im Gemeindezentrum hat an-lässlich der Ausstellung das Thema „Bedrohte Schöpfung“.
Veranstaltungen des Klostervereins im Jahr 2026


Der Verein der Freunde und Förderer des Doberaner Klosters e.V. lädt herzlich zu folgenden sechs Vorträgen sowie den Doberaner Klostertagen und dem Doberaner Klostermarkt ein.
Notieren Sie sich bitte diese Termine in Ihren Kalendern.
Mit dem Vortrag am 18. Juni im Münster gibt es auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Münsterbauverein e.V.
Münster-Medaillen in Feinsilber wieder erhältlich


Die beliebten Münstermedaillen zugunsten der Gewölberestaurierung sind wieder verfügbar.
Es stehen zwei Motive zur Auswahl: die Grabfigur der Königin Margarete Sambiria von Dänemark (†1283) sowie der Marienleuchter, beide auf der Rückseite mit einer Vogelperspektive des Doberaner Münsters.
Nach der im Juni 2024 erschienenen Medaille mit dem Marienleuchter folgte im Sommer 2025 die Medaille mit der Grabfigur der Königin Margarete Sambiria; beide widmen sich der einzigartigen Innenausstattung des Münsters.
Sie sind jeweils in Feinsilber (999/1000) sowie mit versilbertem Eisenkern (magnetisch) geprägt; die Feinsilberstücke tragen am unteren Rand der Vorderseite die Punze „999“.
Die in kleiner Auflage gefertigten Feinsilber-Medaillen waren zwischenzeitlich vergriffen, jetzt sind neue Exemplare eingetroffen. Die kleinen Kunstwerke entstanden in enger Kooperation der Dobera-ner Münzfreunde mit der Münsterverwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde und sind ausschließlich im Doberaner Münster oder nach Vorkasse per Versand erhältlich; der Reinerlös unterstützt die Restaurierungsarbeiten am Münster.
Verkaufsdaten der im Münster erhältlichen Medaillen:
Medaille 2025 „Ausstattung / Königin Margarete“– Eisenkern versilbert – 15,00 €
Medaille 2025 „Ausstattung / Königin Margarete“– Feinsilber– 60,00 €
Medaille 2024 „Ausstattung / Marienleuchter“– Eisenkern versilbert – 15,00 € (Restbestände)
Medaille 2024 „Ausstattung / Marienleuchter“– Feinsilber– 60,00 € (Restbestände)


Medaille 1971 „800 Jahre Klostergründung“– Kupfer – 15,00 € (geringe Restbestände des Originals!)
Nur noch drei Orgelpfeifen der Schuke-Orgel von 1980 erhältlich

Von den letzten 13 Zink-Orgelpfeifen der Schuke-Orgel aus dem Jahr 1980 wurden bereits zehn zu-gunsten der Gewölbesanierung versteigert bzw. veräußert.
Während der letzten Generalsanierung wurden Orgelpfeifen aus Zink durch besserklingende aus Zinn ersetzt. Die Zinkpfeifen sind nun größtenteils versteigert bzw. verkauft und sind nun u.a. in Heiligenhafen, Berlin, Bernau und an verschiedenen Orten in Bad Doberan.
Möchten Sie eine der drei letzten großen Münster-Orgelpfeifen erwerben, beispielsweise für ein Kunstprojekt oder die Gestaltung von Garten, Haus oder Hof?
Wir bitten um eine Spende ab 100 Euro pro Pfeife. Der Betrag kann direkt an der Münsterkasse bezahlt werden.

In einer aufwendigen Transportaktion kamen die letzten zwölf Zink-Orgelpfeifen der Schuke-Orgel von der Orgelempore in das nördliche Seitenschiff. Diese werden seit der letzten Orgelsanierung nicht mehr benötigt und werden nun zugunsten der Gewölbesanierung veräußert.
Preis: Spende ab 100 Euro pro Pfeife
- Prospektpfeifen aus dem Jahr 1980
- bei der letzten Orgelsanierung ersetzt durch Zinnpfeifen
- zu künstlerischen Getaltung von Garten/Haus/Hof
Bitte an die Kasse wenden und dort bezahlen.
Die noch verfügbaren gehören zu den längsten und haben eine Höhe von 4 m bis ca. 5,20 m.
Doberaner Münster täglich zur Besichtigung geöffnet
Öffnungszeiten November-März:
Montag-Freitag: 10:45-15:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 10:45-16:00 Uhr
(keine Besichtigung und Führungen am Karfreitag und Heiligabend)
Öffnungszeiten April - Oktober:
Montag bis Samstag 10:00-17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 11:00-17:00 Uhr
Täglich 11 und 13 Uhr Führungen im Münster (außer Heiligabend)
04.04.26 und 07.04.26 um 11 Uhr – „Kinder führen Kinder“
Adresse
Doberaner Münster
Klosterstraße 2
18209 Bad Doberan
FON: 038203 62716
Spenden Restaurierung
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Doberan Ev.
Kennwort: Restaurierung Münster
IBAN: DE17 5206 0410 8505 0502 00
BIC: GENODEF1EK1
Öffnungszeiten
April-Oktober
Montag bis Samstag 10:00-17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 11:00-17:00 Uhr
November-März
Montag-Freitag: 10:45-15:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10:45-16:00 Uhr
Änderungen vorbehalten!
Das Münster ist außer Karfreitag und Heiligabend täglich zur Besichtigung geöffnet.
An Sonn- und Feiertagen ist um 9:30 Evangelischer Gottesdienst. Keine Besichtigung und Führung bis ca. 11:00.
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