• Hochaltar Ältester Flügelaltar der Kunstgeschichte
10.11.2016

Vortrag des Klostervereins

Die Zisterzienser – ihr Einfluss in der Region - Dorfkirche Walkendorf

Der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Doberan e.V., lädt herzlich zu seinem nächsten Vortrag am 10. November ein:

Thema: Die Zisterzienser – ihr Einfluss in der Region am Beispiel der Dorfkirche Walkendorf
[nahe Tessin] – Kirche, Fresken und Altar
 
Referent: Günter Rein, Pastor em.

Zeit: Donnerstag, dem 10. November 2016, 19.30 Uhr
Ort: Gymnasium Friderico Francisceum, Bad Doberan, Alexandrinenplatz 11

 

Der Einfluss der Doberaner Zisterzienser ist nicht zu übersehen: Althof, Rethwisch, Parkentin, Steffenshagen. Ihre Kirchen zeigen, wie das nahe Kloster sie intensiv prägte. Ähnliches gilt auch für das Tochterkloster Dargun: Altkalen, Polchow, Röcknitz, Brudersdorf und eben Walkendorf nahe Tessin zeigen noch heute solche Einflüsse.

Die Kirche zu Walkendorf mit ihren Fresken und dem Flügelaltar aus der Werkstatt des Rostocker Nikolaialtars gehört zu den wenigen Kirchen Mecklenburgs mit original erhaltener gotischer Wandmalerei und einem gotisch geprägten Altar, 1965-67 restauriert nach den damals neuesten Erkenntnissen.
Der Referent hat als Pastor für die beiden Kirchgemeinden Basse und Walkendorf (1961 bis 1999) die Freilegung der Fresken und die Restaurierung des Altars sowie die Generalrenovierung der Kirche koordiniert und aus Anlass der 800. Wiederkehr der Ersterwähnung Walkendorfs im Jahre 1216 dazu eine Publikation herausgegeben unter dem Titel „GOTT VOR AUGEN HABEN. Die Kirche zu Walkendorf, Fresken und Altar.“

Günter Rein

 

Foto: Innenraum der Kirche zu Walkendorf. Foto Wolfhard Eschenburg

P.S.: Der Vortrag knüpft an an eine Fahrt des Klostervereins, bei der die Kirche Walkendorf besichtigt wurde. Diese Fahrt stand im Zusammenhang mit zwei Ausflügen des Klostervereins im Jahre 2015 zu Dorfkirchen im Süden von Dänemark (u.a. Elmelunde und Fanjefjord) und zu Kirchen im Gebiet zwischen Rostock und Dargun.
Über die Reiseerlebnisse dieser beiden Fahrten wird am 08. Dezember 2016 von Prof. Skerl berichtet.