Ausstellung „Bedrohte Schöpfung, unser Planet - unsere Zukunft“


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Konzipiert wurde diese Ausstellung von Thomas Grundner, Jörg Hoffmann und Klaus Kronke, gefördert u. a. von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung sowie der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist im Besitz der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Doberan und wird gerne kostenfrei ausgeliehen. Es gibt freie Termine nach dem 20. April 2026.

Die Ausstellung „Bedrohte Schöpfung – unser Planet, unsere Zukunft“ ist seit dem 24. Februar bis zum 20. April 2026 im Doberaner Münster zu sehen.


Es ist eine großformatige Fotoausstellung zur Klima- und Umweltkrise. Ziel ist ein „Weckruf“, der die Besucherinnen und Besucher anregen soll, ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Umwelt, Klima und Ressourcen selbstkritisch zu hinterfragen und zu verändern. Die Ausstellung macht deutlich, dass die Folgen von Klimawandel, Artensterben und Ressourcenverbrauch gerade auch in Norddeutschland und Mecklenburg-Vorpommern deutlich sichtbar sind.

Inhaltlich gliedert sich die Schau in mehrere Themenfelder: Klimawandel, Landwirtschaft, Biodiversi-tät und Artensterben, Forstwirtschaft, Moore und Gärten. Jedes dieser Themen wird auf Fototafeln behandelt, die jeweils eine Vorder- und eine Rückseite besitzen. Auf der einen Seite werden Zerstö-rung, Fehlentwicklungen und problematische Formen der Nutzung gezeigt – etwa Bodenschwund durch falsche Bewirtschaftung, Nitratbelastung der Böden und des Grundwassers oder der Verlust 

von Artenvielfalt. Auf der Gegenseite stehen positive Beispiele, alternative Bewirtschaftungsformen und konstruktive Ansätze, die verdeutlichen, dass ein anderer Umgang mit Natur und Ressourcen möglich ist.

Gestalterisch besteht die Ausstellung aus 20 großformatigen, LED-beleuchteten Fototafeln mit kur-zen, prägnanten Begleittexten. Die eindringlichen Natur- und Landschaftsaufnahmen – unter ande-rem von Thomas Grundner – wurden so präsentiert, dass sie sowohl emotional berühren als auch informativ wirken. Die konsequente Gegenüberstellung von zerstörerischen und hoffnungsvollen

Bildern ist als besonderes Merkmal hervorgehoben, weil sie nicht nur alarmiert, sondern zugleich Handlungsoptionen aufzeigt.

Begleitet wird die Ausstellung von einem 104-seitigen Katalog, in dem Wissenschaftlerinnen, Wissen-schaftler und Praktiker die einzelnen Themenbereiche vertiefen. Dort werden Hintergründe erläu-tert, Alternativen begründet und Forderungen nach einem veränderten Umgang mit Natur, Klima und Ressourcen formuliert. Der Katalog ist während der Ausstellung und dauerhaft im Münster an der Münsterkasse gegen eine Schutzgebühr von zehn Euro erhältlich. Er dient auch über die Laufzeit hinaus als Arbeits- und Diskussionsgrundlage.

Der Familiengottesdienst am Sonntag dem 15.03.2026 um 11.00 Uhr im Gemeindezentrum hat an-lässlich der Ausstellung das Thema „Bedrohte Schöpfung“.

 

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