Die letzten Monate bis zur Klosterauflösung


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Der dem Kloster wohlgesonnene Herzog Heinrich V. von Mecklenburg starb am 6. Februar 1552 nach 48jähriger Regierung. Kurz danach begann sein Neffe, Herzog Ulrich III. (Abb.), mit der Konzeption des Begräbnisses. Er favorisierte als Bestattungsort die Doberaner Kirche, und wandte sich in diesem Zusammenhang an seinen Bruder, den regierenden Herzog Johann Albrecht I.

Über dessen Kanzler Johann von Lucka teilte Ulrich mit: „Mein g[nädiger f[ürst] vnd h[err] Hertzog Vlrich vnd Ditterich Moltzan sehen für gut an, das E[ure] f[ürstliche] g[naden] auch nhumher zue der sepultur getrachtet hetten, Vnnd das dieselbe, wie herbracht, zu Dobran geschehe.“

Die Absicht Herzog Ulrichs, Doberan weiterhin als Grablege zu nutzen, zeugt „von einem bewussten Festhalten an dynastischen Traditionen über den Bruch der Reformation hinweg.“ Ulrich konnte sich bezüglich des Bestattungsortes jedoch nicht durchsetzen. Heinrich wurde am 14. Februar 1552 im Schweriner Dom beigesetzt.

 

 

Das Doberaner Münster ist  wieder (touristisch) geöffnet.

Montag - Samstag 10 - 17 Uhr

Sonn- und Feiertage 11 - 17 Uhr

 

Sehr eingeschränkt sind nach Voranmeldung Führungen für Gruppen möglich. Anmeldungen sind für morgens gegen 10 Uhr bzw. am Nachmittag ab 15 Uhr möglich. Zu diesen Zeiten ist das Münster weniger stark durch Individualtouristen frequentiert und somit die Abstandregelungen einfacher einzuhalten.

 

Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Aufgrund der aktuellen Situation kann in diesem Jahr die Konzertreihe im Doberaner Münster leider nicht stattfinden.

 

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Doberan lädt auch im September und Oktober jeden Sonntag um 17 Uhr zu einer geistlichen Abendmusik in das Münster ein.

 

Der Eintritt ist frei; es wird um eine Spende für die Kirchenmusik gebeten​.

 

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