205.930 Euro Spenden und Patenschaften fürs Deckengewölbe
Die Patenschaftsaktion im Doberaner Münster erbrachte seit ihrem Start im Sommer 2022 bis zum 29. Juni 2026 die bemerkenswerte Summe 205.930 Euro.


Patenschaftsaktion, Spenden und Zahlungswege
Für den Abschnitt vier der Gewölbesanierung, das südliche Querhaus, wurden bereits 24.430 Euro gespendet und noch 28.320 Euro benötigt.
Einheimische und Gäste können weiterhin Patin oder Pate für Gewölbefelder werden, zum Beispiel 20×20 cm für 10 Euro oder 1 m² für 250 Euro, und erhalten dafür eine namentliche Patenschaftsurkunde. Auf einem Plan im Münster werden die vergebenen Felder blau markiert (s. Abb.), so dass sichtbar wird, wo das „eigene“ Stück Gewölbe liegt.
Spenden werden erbeten auf das Konto des Kirchenkreises Mecklenburg:
IBAN: DE17 5206 0410 8505 0502 00, Kennwort: „Gewölbe Doberaner Münster“.
Patenschaften können auch direkt an der Münsterkasse bar oder per Karte und per Spende-App übernommen werden – jeder Euro zählt.
Dank für Patenschaften, Spenden und Fördergelder
Ganz herzlicher Dank gilt allen bisherigen und zukünftigen Spenderinnen und Spendern sowie Patinnen und Paten aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Sie unterstützen damit entscheidend die Aufbringung der Eigenmittel, die notwendig sind, um Fördergelder zu erhalten.
Die Gesamtsanierungskosten für die große Sanierungsphase von 2022-2027 betragen 2,6 Millionen Euro. Dankenswerterweise unterstützen die folgenden beiden großen Fördergeldgeber den aktuellen Bauabschnitt:
- der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
- der Kirchenkreis Mecklenburg innerhalb der Nordkirche aus Patronatsmitteln.
Hintergrund der Sanierung
Die Sanierung wurde notwendig, nachdem sich seit der Restaurierung in den 1970er/80er Jahren erneut Risse und Spalten in den Hochschiffwänden gebildet hatten. Von 2008 bis 2011 wurden oberhalb der mittelalterlichen Zuganker neue Edelstahlanker gesetzt, die durch die gesamte Mauertiefe führen und das Hochschiff nachhaltig stabilisieren. Nun erfolgt schrittweise die Sanierung der Hochschiffgewölbe, wobei verrostete Eisenkeile eine der Ursachen für Risse im Deckengewölbe waren.
Aktuell wird nicht nur an den Deckengewölben gearbeitet. Kerstin und Peter Wagner (Foto) erneuern in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden und der Münsterverwaltung der Kirchengemeinde die schadhaften Putzblenden.
Martin Heider

