• Hochaltar Ältester Flügelaltar der Kunstgeschichte

Restaurierung des Münsters

Sanierung Chorgewölbe 2011
Sicherung Stundenglocke 2010
Konservierung Farbfassung Triforium 2008
Sanierung Dachstuhl 2004
Adolf-Friedrich-Kapelle 2008
Gerüst zu Dachflächen Chorumgang 2004
Wappen-Terakotta Platten (14. Jh.) in 2004
Restaurierung Marienleuchter 2004

In der über 700jährigen Geschichte wurde das Doberaner Münster mehrfach umfassend restauriert. Seit der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgen bis heute in unterschiedlicher Intensität wichtige Erhaltungsmaßnahmen an Bauwerk und Ausstattung.

So erfolgte von 1882-1896 die umfassende neogotische Restaurierung und “Kathedralisierung” durch Baumeister Gotthilf Ludwig Möckel. 1945 war das Münster eine der wenigen deutschen Kathedralbauten ohne Kriegszerstörungen und Plünderungen. 1964 begann eine umfangreiche Außenrestaurierung, die Innenarbeiten dieser Generalrestaurierung endeten im Jahr 1984. Weitere Erhaltungsmaßnahmen folgten.

Um das Jahr 2000 zeigten sich Schäden, insbesondere an Ausstattungsstücken und Architekturelementen, die zuvor nicht im Programm der Arbeiten waren. Dazu zählten große Bereiche des Dachstuhls, die Dachflächen am Kapellenkranz, 50 der 70 Fenster, fast alle mittelalterlichen Grabplatten, die Farbfassung des Hochaltars und des Sakramentshauses, das Reiterstandbild, die monumentale Grabanlage im Chorumgang, Epitaphien, der Kelchschrank, Schnitzwerke und die Wandmalereien des auf dem ehemaligen Mönchsfriedhof stehenden Beinhauses aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.

Die im Jahr 2001 gegründete Münsterverwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Doberan und der im Jahr 2002 gegründete Münsterbauverein Bad Doberan e.V. engagieren sich für den Bauerhalt. Sie erhalten dabei Unterstützung von Land, Bund, EU, Stiftungen und zahlreichen Spendern und Paten.

In den Jahren 2001-2016 wurden ca. 4 Millionen Euro im Doberaner Münster für Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten aufgewendet. 

Eine Auflistung der Restaurierungsmaßnahmen nach Jahren finden Sie auf den folgenden Seiten, ebenso aktuelle Projekte und weitere notwendige Erhaltungsmaßnahmen.