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12.10.2017

Doberan und Dargun

Vortrag am 12.10.17: Die Zisterzienserklöster Doberan und Dargun

Der Verein der Förderer und Freunde des Klosters Doberan e.V. lädt herzlich ein zum Vortrag "Zisterzienserklöster in Mecklenburg - Doberan und Dargun". Referent ist Michael Berger (Rostock).

Zeit und Ort: Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19.30 Uhr im Gymnasium Friderico Francisceum Bad Doberan, Alexandrinenplatz 11.

Bereits wenige Jahre nach dem 1160 erfolgten Sieg über die Slawen wurden in Mecklenburg die ersten beiden Klöster, Althof-Doberan (1171) und Dargun (1172), gegründet. Die Mönche des Zisterzienserordens waren es, die in einer unwirtlichen Gegend zu beten und zu arbeiten begannen. Sie waren eine Basis Leuchte des Christentums und standen im Ruf, das Land urbar und damit ertragreich zu machen.


Zwar hatten beide Erstgründungen wegen widriger Umstände nur kurzen Bestand, doch bereits wenig später (1186 in Doberan und 1209 in Dargun) wurde der Neubeginn gewagt. - Das Doberaner Münster mit seiner einmaligen mittelalterlichen Ausstattung und die mit reicher Ornamentik versehene und inzwischen gesicherte und sanierte Ruine der Darguner Klosterkirche sind Zeugnisse einer großartigen Geschichte. - In einer PowerPoint-Präsentation werden sie vorgestellt.




Zur Person von Michael Berger:
Geboren in Breslau, aufgewachsen und Abitur in Wismar, Studium der Meteorologie in Leipzig, dabei beginnendes Interesse für Kirchengeschichte und sakrale Bauten. Ab 1971 in Rostock-Warnemünde tätig in der Wettervorhersage.
1972 Mitglied der Kirchengeschichtlichen Arbeitsgemeinschaft des Bischöflichen Amtes Schwerin, die sich mit Regional- und Ordensgeschichte beschäftigte. Seit 1981 Familiar des Zisterzienserordens. 1991 Gründung des Vereins für katholische Kirchengeschichte in Mecklenburg, seit Beginn Mitglied des Vorstandes. - Mitautor am „Stiftsland der Schweriner Bischöfe um Bützow und Schwerin“ und des „Repertorium der Zisterzen in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen".

Der Eintritt ist frei.

Foto: Klosterkirche Dargun, Südquerhaus von Südosten (2017), Foto: Michael Berger