• Hochaltar Ältester Flügelaltar der Kunstgeschichte

CD Orgelmusik aus dem Doberaner Münster

Am 9. Juli 2010 fand anlässlich des 30. Jahrestages der großen Schuke-Orgel ein Jubiläumskonzert statt. An der Orgel spielte Kantor Matthias Bönner, der gleichzeitig im Konzert seine erste Orgelaufnahme aus dem Doberaner Münster vorstellt. Der Erlös aus dem Verkauf der CD dient vor allem zur weiterhin nötigen Refinanzierung der Sanierungskosten der Orgel.

 

Werke auf der Orgel-CD:

  • Dietrich Buxtehude - Präludium - g-moll BuxWV 148
  • Johann Sebastian Bach - “Wer nur den lieben Gott läßt walten” Drei Choralbearbeitungen: BWV 691a, 690, 642
  • Johann Pachelbel Ciacona - f-moll (unvollendet)
  • Johann Sebastian Bach - Präludium und Fuge G-Dur - BWV 541 “Vor deinen Thron tret ich hiermit” - BWV 668 4:06 Choralbearbeitung zu “Wenn wir in höchsten Nöthen sein”
  • Johann Gottfried Walther - Orgelkonzert h-moll nach Vivaldi

Mit dem Erwerb dieser CD unterstützen Sie die Kirchenmusik am Doberaner Münster, insbesondere die im Jahr 2009 erfolgte Generalrestaurierung der Schuke-Orgel aus dem Jahr 1980.

Zur Orgelgeschichte im Doberaner Münster

Die erste Orgel im Münster ist sehr wahrscheinlich schon vor der Klosterauflösung im Jahr 1552 eingebaut worden.

Aus den Büchern geht dann hervor, dass um 1600 Herzog Karl von Mecklenburg den Orgelbauer Valentin Christian beauftragt hat, ein Orgelwerk mit 22 klingenden Stimmen, verteilt auf Oberwerk, Brustwerk und Pedal zu bauen. Diese stand bis 1860 im Münster.

Dann baute der berühmte mecklenburgische Orgelbaumeister Friese aus Schwerin eine neue Orgel mit 27 Registern mit Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal, wobei er einige Register aus der alten Orgel übernommen hat.

Diese Friese-Orgel war bis 1978 im Gebrauch. Holzschädlinge und veraltete anfällige Technik dieser Orgel waren der Grund, warum man sich dann für einen Orgelneubau entschieden hat.

Seit 1980 nun steht eine Orgel mit 44 Registern von der Orgelbaufirma Schuke aus Potsdam im Münster. Sie besitzt 3 Manuale Hauptwerk, Rückpositiv, Schwellwerk und Pedal. Ein Register ist noch original aus der historischen
Friese-Orgel erhalten: Die "Gambe", ein zartes Streichregister im Schwellwerk.

Im Herbst 2009 wurde die Orgel durch die Firma Schuke selbst einer umfangreichen Sanierung unterzogen: alle 3220 Pfeifen wurden gereinigt, die Elektrik ebenso erneuert wie der ganze Spieltisch. Neben der verbesserten Bedienbarkeit durch den Einbau einer Walze und einer neuen Setzeranlage erklingt nun zusätzlich ein voluminöser Prinzipal 16’ im Pedal.

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