• Hochaltar Ältester Flügelaltar der Kunstgeschichte

Evangelische Zisterzienser-Erben in Deutschland

Die Gemeinschaft sieht ihre Aufgabe darin, das reiche spirituelle Erbe der mittelalterlichen Zisterzienserbewegung im Geiste der lutherischen Reformation neu zu entdecken und für das Leben der Gemeinden und des einzelnen Christen nutzbar zu machen. (aus der Loccumer Erklärung 2005)

 

Zusammenfassend kann über die "Gemeinschaft Evang. Zisterzienser-Erben in Deutschland" das Folgende gesagt werden:

 

Die "Gemeinschaft Evang. Zisterzienser-Erben in Deutschland“ sieht ihre Aufgabe darin, das reiche spirituelle Erbe der mittelalterlichen Zisterzienserbewegung im Geiste der lutherischen Reformation neu zu entdecken und für das Leben der Gemeinden und der einzelnen Christen nutzbar zu machen.“

 

·  Die Gemeinschaft hat ihre Wurzeln in der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Heilsbronn in den 1980er Jahren. Auch wurde sie angeregt vom VELKD-Projekt „Kirchen erzählen vom Glauben“. Die Gemeinden sollten ihre Kirchen kennenlernen. Die Sprache des Glaubens, die aus dem Bauwerk und seinen Einrichtungsgegenständen spricht, soll gehört werden und befähigen, andern davon zu erzählen. Dies führte im Münster Heilsbronn, einer ehemalige Abteikirche des Zisterzienserordens, zur „"Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland".

 

·  Die Gemeinschaft versteht sich seit 1992 als eine Geistliche Gemeinschaft innerhalb der verfassten Kirche. Ihre kirchliche und theologische Prägung ist in der „Loccumer Erklärung 2005 über die Gemeinschaft Evang. Zisterzienser-Erben in Deutschland“ beschrieben.

 

·  Die Arbeit in der Gemeinschaft geschieht ehrenamtlich. Sie verzichtet auf einen Vereinsstatus, sie arbeitet kosten- und zeitsparend. Eine Mitgliedschaft besteht nicht. Die Gemeinschaft ist offen für jedermann. Ihre Finanzierung erfolgt durch eine freiwillige Jahresspende. Die Kosten der Jahrestreffen werden durch den Teilnahmebeitrag gedeckt.

 

·  Die viertägigen Treffen finden jährlich nach Ostern in einem der in Gemeinschaft vertretenen ehemaligen Zisterzienserklöster statt. Die Teilnehmenden kommen aus Kirchengemeinden, gehören allen Berufs- und Altersgruppen an und wirken wiederum auf sie zurück. Zur lebendigen Spiritualität der Treffen gehören die Tagzeitengebete, sie werden vom Konvent und der Familiaritas des Klosters Amelungsborn verantwortet.

 

·  Die Gemeinschaft sieht sich in den evangelischen Kirchengemeinden, Klöstern, Konventen und Kommunitäten zisterziensischer Herkunft in Deutschland und darüber hinaus beheimatet. Die Kirchengemeinden werden durch sie zur Besinnung auf ihre reiche geistliche Vergangenheit angeregt. Dies bestätigen die Drei-Minuten-Berichte bei den Jahrestreffen.

 

·  Ihre Arbeit hat zu einer flächendeckenden Vernetzung ehemaliger Zisterzienserklöster in ganz Deutschland geführt. Die Gemeinschaft trägt zu einer "innerprotestantischen Ökumene" zwischen lutherisch, reformiert und uniert geprägten Landeskirchen bei. Sie fördert die Verständigung zwischen Kirchengemeinden in den alten und neuen Bundesländern und wirkt auf das Vorankommen der Neuordnung in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) positiv ein.

 

·  Der Zisterzienserorden gilt als ein europäischer Orden. Mit ihm versteht sich die Gemeinschaft auch als Wegbereiterin für ein neues Europa und ist bemüht, die ursprünglichen und geistlichen Wurzeln neu zu entdecken. Zisterzienserklöster sind häufig Stationen auf den europäischen Pilgerwegen.

 

·  Die Gemeinschaft sucht nach den Quellen zisterziensischer Spiritualität und deren Einflüsse auf die Kirchen der Reformation. Sie weckt das Interesse und Verständnis für die neuen kommunitären Entwicklungen in den Kirchen und fördert die Aufgeschlossenheit an der klösterlichen Tradition und Kultur in den Kirchengemeinden.

 

·  Die Jahrestreffen bieten einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch in einer zeitgemäßen Erschließung des reformatorischen und zisterziensischen Erbes mit Gästen aus dem Zisterzienserorden. Das Gespräch mit dem Zisterzienserorden stiftet eine lebendige Vertiefung zwischen evangelischer und zisterziensischer Spiritualität. Sie ist „eine der ehrlichsten ökumenischen Bemühungen und lässt Verständnis und Respekt füreinander wachsen, ohne die Partner der christlichen Schwesterkirchen auf ihre Seite ziehen zu wollen.“ Prof. P. Dr. Karl Wallner spricht von einem „kleinen ökumenischen Wunder“.

 

·  Die Gemeinschaft pflegt den Dialog mit den für die Evangelischen Kommunitäten und Geistlichen Gemeinschaften Beauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (s. EKD Texte 88) und nimmt am „Treffen Geistlicher Gemeinschaften in Deutschland“ (TGG) teil. Im EKD-Impulspapier 2006 sieht die Gemeinschaft ihren Platz unter dem Begriff „Kommunitäten und klosterähnliche Gemeinschaften“.

 

W*= www. evangelische-zisterzienser-erben.de.

Paul Geißendörfer, 26.09.2013

 

Das Faltblatt der Gemeinschaft

 

Bestellung

Das Faltblatt kann Mitwirkenden in der Gemeinschaft, aber vor allem allen weiteren Interessierten, so auch den Besuchern unserer Klosterstätten einen wertvollen Hinweis geben. Es soll auch Anreiz sein, die weiterführenden Informationen im Internet auf unsere Seite www.evangelische-zisterzienser-erben.de zu öffnen. Wir wünschen Ihnen Neugier auf das Internet, Anregung zum Besuch der Klosterstätten, ihrer Kirchen, der Gottesdienste und der dort gemachten Angebote! Es ist zu wünschen, dass viele Gemeinden, Institutionen und Personen Faltblätter ausreichend bestellen, um somit auf die Gemeinschaft und die Klosterstätten zu verweisen.

Bestellung der Faltblätter, Korrekturen und Ergänzungsvorschläge, Satz und Layout: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bad Doberan, Doberaner Münster, Kustos Martin Heider, Klosterstraße 2, 18209 Bad Doberan, E-Mail: verwaltung(at)muenster-doberan.de Tel. 038203 / 6 27 16, Fax 038203 / 779589.

 

Die Faltblätter sind zum sehr günstigen Selbstkostenpreis von 5 Cent pro Stk. zzgl. Versandkosten erhältlich.

Senden Sie uns bitte folgende Anzahl achtseitiger Faltblätter der Evangelischen Zisterziensererben in Deutschland an folgende Adresse:

(Zutreffendes ankreuzen; im E-Mailversand Zeile bitte unterstreichen)

   ..….. Karton(s) a 500 Stück zum Selbstkostenpreis von 25 € + Versand 4 € pro Karton

 

Finanzierung / Bankverbindung

   90 Stück (= 1 Maxi-Brief) zum Selbstkostenpreis von 4,50 € + Versand 2,20 € pro Brief

  45 Stück (= 1 Großbrief) zum Selbstkostenpreis von 2,25 €+ Versand 1,45 € pro Brief

   ....... Stück (selbstgewählte Anzahl) zum SK-Preis von 0,05 € pro Stk. + Versand (mind. 1,45 €)

 

Die Kosten pro Stück sind versandkostenbedingt bei der Bestellung ganzer Kartons a 500 Stk. pro Stück günstiger als beim Versand in Briefen.


Ich / wir überweisen den Betrag auf das Konto: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Bad Doberan, KTO 5 350 115, BLZ 520 604 10 (Ev. Kreditgenosschenschaft eG), Kennwort: „Faltblatt Zist-Erb“ plus Name Gemeinde o. Person.

Nach Geldeingang erhalten Sie die Faltblätter und einen Rechnungsbeleg innerhalb weniger Tage.


 

Ort, Datum …………………………………………………..……….…    Unterschrift des Bestellers …………………………………………………


 

Raum für Anfragen und Bemerkungen:

 

 

 

Informationen aus dem Faltblatt

 

Geleitwort

In der „Loccumer Erklärung 2005“ heißt es: „Die Gemeinschaft sieht ihre Aufgabe darin, das reiche spirituelle Erbe der mittelalterlichen Zisterzienserbewegung im Geiste der lutherischen Reformation neu zu entdecken und für das Leben der Gemeinden und des einzelnen Christen nutzbar zu machen.“

Es handelt sich um ehemalige Klöster des Zisterzienser-Ordens, die infolge der Reformation erloschen sind. An ihren Orten sind vielfach evangelische Gemeinden entstanden. Sie sind von einer großen Vergangenheit geprägt und gehen mit diesem reichen Erbe pfleglich um. In der Sinnsuche gibt dies den Gemeinden und ihren Besuchern geistliche Orientierung.

Ich wünsche Ihnen Neugier auf das Internet, Anregung zum Besuch der Klosterstätten, ihrer Kirchen, der Gottesdienste und der dort gemachten Angebote!

 

Herzliche Segenswünsche.

Paul Geißendörfer

Heilsbronn, im Jahr 2012

 

Die Gemeinschaft

In der Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland sind 120 Evangelische Kirchengemeinden, darunter 14 Klöster und Stifte vertreten.

Nach der Reformation wurden in den evangelischen Gebieten in Deutschland die meisten Zisterzienser-Klöster geschlossen, Kloster-Kirchen wurden zu Pfarrkirchen und sind es bis heute geblieben. Nur wenige Klöster blieben in neuer Form bestehen, oder als Damenstift. Viele Kirchgemeinden übernehmen so ein religiöskulturelles Erbe und werden zum Sachverwalter einer großen Vergangenheit und großer Aufgaben in der Gegenwart.

Sie möchten ferner als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Diese evangelischen Christen haben sich daher zu der Gemeinschaft zusammengefunden und treffen sich jährlich einmal an einem ihrer Standorte. Die Gemeinschaft ist offen für jedermann und verzichtet auf eine feste organisatorische Form.

Mit den Jahren ist die Gemeinschaft gewachsen. Sie lässt vielfältige Glaubenserfahrungen erkennen und zeigt, wie unabhängig von Kirchenleitungen blühendes und neu aufbrechendes Leben in Kirchengemeinden vorhanden ist. Es bestehen freundschaftliche Verbindungen zum Zisterzienserorden. Eine von gegenseitigem Respekt getragene ökumenische Gesinnung ist auf diesem Weg entstanden.

 

Die Jahrestreffen

Zu den Jahrestreffen sind eingeladen Gemeindepfarrer und Pfarrerinnen aus evangelischen Kirchengemeinden, kirchliche Mitarbeiter und Gemeindeglieder, Klöster, Konvente und Kommunitäten an ehemaligen Zisterzienserklöstern, Gäste, Interessierte und Vertreter des Zisterzienser- und Benediktinerordens. Die Teilnehmer kommen aus allen Berufs- und Altersgruppen, aus ganz Deutschland und allen Landeskirchen.

 

Orte der Jahrestreffen

1993-1999:

Heilsbronn, Chorin, Riddagshausen, Maulbronn, Wienhausen, Bad Doberan, Amelungsborn

2000-2009:

Doberlug, Heiligengrabe, Walkenried, Börstel, 

Heilsbronn, Loccum, Bad Herrenalb, Lehnin, Medingen, Altenberg

2010-2016:

Volkenroda, Kappel (Schweiz), Goslar/ Blankenburg, Loccum, Maulbronn/ Bad Herrenalb, Doberlug-Kirchhain,

 

Weitere umfangreiche Informationen

finden Sie wie folgt gegliedert auf unserer Website

www.evangelische-zisterzienser-erben.de

 

Die Gemeinschaft ist eine Geistliche Gemeinschaft, die bewusst auf einen Vereinsstatus verzichtet. Ihre Handlungsorte sind Gemeinde und Kirche. Die Arbeit geschieht ehrenamtlich, sie wird organisiert durch die Kontaktstelle. Anfallende Kosten werden durch eine Jahresgabe bzw. durch Spenden getragen. Spendenkonto:

Gem. Evang. Zist. Erb. Deutschl., Evang. Kreditgenossenschaft Kassel (EKK), Konto 5 161 096, BLZ 520 604 10

 

Kontakt / Impressum

Herausgeber:

Gemeinschaft Evang. Zisterzienser-Erben in Deutschland - Kontaktstelle

Paul Geißendörfer, Pfr. i.R.

Dahlienstr. 30 a, 91560 Heilsbronn

Tel. 0 98 72 / 95 53 00

Fax 0 98 72 / 95 53 01

E-Mail: Geissendoerfer-Heilsbronn@t-online.de

www.evangelische-zisterzienser-erben.de

 

Bestellung der Faltblätter, Korrekturen und Ergänzungsvorschläge, Satz und Layout:

Evang.-Luth. Kirchgemeinde Bad Doberan, Doberaner Münster, Kustos Martin Heider, Klosterstraße 2, 18209 Bad Doberan

E-Mail: verwaltung@muenster-doberan.de

Internet: www.muenster-doberan.de

Tel. 038203 / 77 95 90, Fax 038203 / 74890